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So this is for the foodies…

Schon lange hatte ich Lust, meine ganzen Rezepte mal irgendwo festzuhalten, wo sie nicht verschütt gehen und habe es doch immer wieder vor mir hergeschoben.
Dabei macht das voll Sinn! Noch immer fragen mich Freunde, Verwandte und Bekannte, was ich eigentlich noch essen kann. Denn am Aschermittwoch 2013 hab ich den Entschluss gefasst, mich vegan zu ernähren und bin seither überwiegend dabei geblieben. Warum? Es gibt mir einfach ein gutes Gefühl, nicht nur der Umwelt und der Tiere wegen, aber auch gesundheitlich. Jahrelang litt ich unter starkem Heuschnupfen, zahlreichen Kreuzallergien und schlechter Haut. Das alles hat sich schon kurz nach der Ernährungsumstellung so drastisch verbessert, dass es mir allein deshalb einfach richtig erscheint. Aber warum „nur“ überwiegend? Ganz einfach: Ich freue mich riesig, dass mein weitgehend nicht-veganes Umfeld mich auf meinem Weg in jeglicher Hinsicht unterstützt. Aber niemand ist perfekt und deswegen werde ich eine extra für mich besorgte Veggie-Wurst auf dem Grill nicht ablehnen, weil auf der Verpackung das Eiklar überlesen wurde. Es ist die Geste, die zählt und dafür bin ich dankbar!

Um Veganismus an sich und die zahlreichen Motive, die auch aus meiner Sicht dafür sprechen, soll es hier aber gar nicht so wirklich gehen. Das können andere viel besser als ich.
Vielmehr möchte ich zeigen, dass ich ein alles andere als geschmacks- und spaßbefreites Leben führe, seit ich tierische Produkte von meinem Speiseplan gestrichen habe. Meine Leidenschaft für’s Kochen hat das regelrecht beflügelt. Wann immer es geht, stehe ich in der Küche, um neue Rezepte auszuprobieren und verzichte dabei meistens auf die sogenannten Ersatzprodukte, denn ich vermisse ja nichts. Vieles davon ist freestyle, weil meine wöchentliche Gemüsebox von der Flotten Karotte das Angebot vorgibt oder ich beim Einkaufen ein hübsches Gemüse entdecke, das ich unbedingt ausprobieren muss.

Ein Fun Fact am Rande: Manchmal kaufe ich Gemüse tatsächlich nach Optik! Irgendwann einmal entdeckte ich Mairübchen, die ich bis dahin noch nie gegessen hatte, und ich weiß noch, dass ich völlig verzückt war, so schön fand ich die. Verrückt, aber wahr!

Trotzdem lasse ich mich natürlich auch von den zahlreichen wunderbaren Foodblogs inspirieren, die es bereits gibt. Ich liebe einfach gutes Essen und bevorzuge dabei oft einfache Rezepte ohne viel Schnickschnack.

Fast noch mehr liebe ich es allerdings, Freunde und Familie damit zu betüddeln. Vor allem deshalb heißt meine Rezeptsammlung „Küchenklatsch“. Denn mal ehrlich – was gibt es schöneres, als mit lieben Menschen zu kochen, zu essen und zu quatschen? Und finden nicht auch die besten Partys in der Küche statt? Eben!

Was es sonst noch über mich zu sagen gibt: Ich bin ein waschechtes Ruhrpottkind, lebe mit meinem Lieblingsmann in Bochum und liebe meine Heimat. Gleichzeitig bin ich überaus reiselustig und es gibt Leute, die behaupten, ich sei ständig unterwegs. Was soll ich sagen? Sie haben recht!

Auf Reisen drücke ich auch mal ein Auge zu, was die Ernährung betrifft, denn ich suche mir meine Reiseziele in erster Linie danach aus, ob sie mir gefallen. Wenn ich dann mit dem Vegan Passport der Vegan Society – ein äußerst praktisches Must Have für vegane Traveler – einmal nicht weiter komme, ist ein vegetarisches Menü für mich immer noch die bessere Wahl. Trotzdem spielt gutes Essen natürlich auch unterwegs eine Rolle. Deshalb erzähle ich im „Reisefieber“ von meinen Trips und berichte über Land, Leute und meinen persönlichen veganen Hotspots.

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